Dies wäre kein echtes Informatikerblog ohne einen Artikel zum Raspberry Pi. Nach
mehreren Anläufen dort
openSUSE zu installieren (macht nicht viel Spaß und ist ein ziemlich alter Build)hatte ich schon mal mit
OpenELEC experimentiert und fand es zwar schick aber trotz Übertaktung und extra angeschafter Kühlkörper auch recht langsam und unhandlich. Aber man gibt ja nicht so schnell auf und nachdem auch der Einsatz des RasPi für die programmiertechnische Früherziehung mit
Kano eher wenig Erfolg hatte (sagte ich schon, dass er doch ein wenig langsam ist), jetzt also noch ein Versuch mit OpenELEC. Diesmal ging es eigentlich nur darum eine externe Festplatte für die Medien einzubinden. Dies ist erstaunlich schwierig, wenn die Festplatte (mit LUKS / dm_crypt) verschlüsselt ist, wie es doch in Zeiten der Totalüberwachung eigentlich Standard sein sollte. Kurz gesagt nach mehreren Versuchen in das recht hermetische OpenELEC System „einzubrechen“ ohne
neu zu kompilieren habe ich aufgegeben, obwohl es wohl eine hoch sichere
OpenELEC-Abart namens
Antiprism gibt, die auch Verschlüsselung unterstützt. War mir dann aber zu viel Aufwand für ein eigentlich ohnehin schon überfordertes System. Jetzt hat der RasPi wieder ein ganz langweiliges
Raspbian drauf und darf erstmal nur
Samba-Server für das Tablet spielen (den Schritt 3 in dem verlinkten Artikel konnte ich übrigens getrost weglassen). Wie aus dem dann ein Mediencenter wird, kommt bei Gelegenheit in einem Folgeartikel.